
Anfang Mai war ich für zwei Wochen mit Teresa auf dem Land in Villa Atamisqui. Das Dorf ist auch in der Provinz Santiago, aber etwa 2 Stunden von der Hauptstadt entfernt...
Was gibt es dort?
- eine Kirche
- zwei Schulen
- eine Plaza
- 5 geteerte Straßen ...
- Erde
- wilde Planzen
- alle möglichen freilaufenden Tiere (Esel, Schweine, Hühner, Ziegen...)
- Monte, Monte, Monte...
- und das wars :-)
Es waren zwei wunderschöne Wochen dort! Alles ist so anders wie in Santiago, so ruhig und friedlich irgendwie. Die Menschen waren sehr offen und hilfsbereit, interessiert...
Wir haben für zwei Wochen in einer Schule dort mitgearbeitet, die auch von unserer Organisation verwaltet wird. Es ist eine weiterführende Schule, die einzige in der Umgebung, so dass die Schüler teilweise jeden Tag kilometerweite Strecken zurücklegen müssen um bis ins Dorf zu gelangen... So konnten wir dort die Schüler und Lehrer kennenlernen, haben mit einigen Kindern, die zu weit auf dem Campo leben um jeden Tag den Weg in die Schule bewältigen zu können, in einer Herberge zusammengewohnt - ohne fließendes Wasser ;-), sind mit den dort lebenden Schwestern aufs Land "missionieren" gegangen...
Es waren wirklich unglaublich beeindruckende Tage - die einem wieder einmal gezeigt haben in was für einem Luxus wir doch leben. Aber auch mit wie viel weniger man zurecht kommen kann - und vor allem wie glücklich und zufrieden man damit sein kann! So wenig die Menschen dort doch haben - und es waren teilweise echt schockierende Verhältnisse, einfach eine ganz andere Realität... - sie beklagen sich nicht!!! Das war wirklich eine tolle und sehr bereichernde Erfahrung!!
So jetzt aber ein paar Bilder dazu...


































